Nebenkosten-Rechner
Berechnen Sie monatliche Haushaltsnebenkosten für Strom, Gas, Wasser sowie feste Verträge wie Internet und Telefon.
Modell: Preis-/Beispielwerte: Methodik ansehen
Eine Beispielrechnung zum Nachvollziehen
DE-Beispiel: 75 m², zwei Personen, Wohnung von 1977–2002, Gasheizung. Kalte Betriebskosten: 101,25 €/Monat. Heizung: 75 × 125 × 0,116 ÷ 12 = 90,63 €. Haushaltsstrom: 1.900 × 0,31 ÷ 12 = 49,08 €. Mit 80 € für Internet und Telefon: 320,96 €/Monat. Die Kaltmiete ist nicht enthalten.
So wird gerechnet
Redaktion und technische Verantwortung: Main-Mietservice. Rechenmodelle mit Referenzfällen geprüft; Schätzwerte sind keine individuell geprüften Angebote. Quellen, Prüfschritte und Fehler melden
Formel
Genauer Modus: Monatskosten = Strom + Gas + Wasser + Internet + Telefon + Müll + weitere Kosten Energieposten = Grundpreis + Verbrauch × Preis je Einheit DE-Schätzung: Gas = Endenergie × Gaspreis; Wärmepumpe = Endenergie × 0,90 ÷ 3,2 × Strompreis. Elektrisches Warmwasser ersetzt den entsprechenden Anteil zentraler Wärme. US-Schätzung: Wohnfläche und Personen ergeben Grundstrom; Fläche und Klimafaktor ergeben Nutzwärme. Die editierbaren Faktoren und Einheiten stehen direkt am Ergebnis. Jahreskosten = Monatskosten × 12
Standardannahmen
| Annahme | Wert | Herkunft |
|---|---|---|
| Durchschnittliche Tage je Monat | 30,44 Tage | Definition |
Alle Standardwerte oben kannst du selbst ändern.
Was dieser Rechner nicht berücksichtigt
- Heizkosten schwanken saisonal stark — die Monatszahl ist ein Jahresdurchschnitt, kein Januarwert.
- Deutschland nutzt veröffentlichte Vergleichswerte. Die US-Flächenschätzung nutzt explizite, editierbare Planungsannahmen; Wasser und Abwasser sind eigene Budgetpositionen.
- Baujahr-Kennwerte sind Klassenmittel. Ein saniertes Gebäude von 1960 verbraucht deutlich weniger als der Wert für „vor 1977“.
- Gas wird in m³ (Deutschland), therm (USA) oder kWh erfasst. Verbrauch und Preis müssen dieselbe Einheit verwenden. Der genaue Umrechnungsfaktor steht auf der Rechnung.
- Heizöl und Fernwärme kannst du im genauen Modus als weitere laufende Kosten pro Monat eintragen.
- Regionale Netzentgelte und kommunale Gebühren unterscheiden sich erheblich.
- Nachzahlungen und Guthaben aus der Jahresabrechnung sind nicht abgebildet.
Über diesen Rechner
Der Nebenkosten-Rechner hilft Ihnen, Ihre monatlichen Haushaltskosten realistisch zu erfassen. Berücksichtigt werden Strom, Gas, Wasser sowie feste Posten wie Internet, Telefon und Müll, damit Sie Ihre laufenden Kosten klar im Blick behalten.
So verwenden Sie diesen Rechner
- 1
Tragen Sie Ihren monatlichen Verbrauch für Strom (kWh), Gas (m³) und Wasser (m³) ein.
- 2
Ergänzen Sie die jeweiligen Arbeitspreise aus Ihrer letzten Abrechnung.
- 3
Fügen Sie feste Monatskosten wie Internet, Telefon und Müllabfuhr hinzu.
- 4
Prüfen Sie Gesamtkosten, Jahreswert und die größte Kostenposition.
Warum diesen Rechner verwenden
Realistische Budgetplanung
Sie sehen frühzeitig, welche Nebenkosten monatlich auf Ihr Haushaltsbudget zukommen.
Kostentreiber erkennen
Die Aufschlüsselung zeigt, welche Bereiche den größten Anteil haben und wo Sparmaßnahmen den stärksten Effekt bringen.
Fortschritte messbar machen
Vergleichen Sie neue Werte mit früheren Monaten, um Einsparungen aus Tarifwechseln oder Verbrauchsänderungen sichtbar zu machen.
Häufig gestellte Fragen
Nutzen Sie möglichst die Daten Ihrer letzten Abrechnungen. Eigene Verbrauchswerte sind für die Planung deutlich verlässlicher als pauschale Durchschnittswerte.
Am meisten bringen meist Maßnahmen bei den größten Kostenblöcken: Heizverhalten, effiziente Geräte, Standby-Verbrauch und Tarifvergleich.
Diese Angaben stehen in der Regel auf Ihrer letzten Jahres- oder Monatsabrechnung. Übernehmen Sie die Werte möglichst in derselben Preislogik wie auf der Rechnung.
Ein Wechsel kann sinnvoll sein. Vergleichen Sie neben dem Arbeitspreis immer auch Grundpreis, Vertragslaufzeit und Kündigungsbedingungen.
Ausschlaggebend sind Wohnfläche, Gebäudestandard, Nutzungsverhalten, Tarifstruktur und regionale Preise. Daher sind eigene Abrechnungsdaten die beste Vergleichsgrundlage.
Planen Sie für Wintermonate einen Puffer ein und betrachten Sie mindestens ein volles Jahr, um saisonale Spitzen korrekt zu berücksichtigen.
Teile die Monatssumme durch deine Wohnfläche. 300 € bei 75 m² ergeben 4,00 € je m². Der Wert sagt erst etwas aus, wenn du ihn neben eine vergleichbare Wohnung stellst — Baujahr, Dämmung und Heizart verschieben ihn deutlich stärker als die Größe.
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Haftungsausschluss: Dieser Rechner bietet Schätzungen nur für Planungszwecke. Die tatsächlichen Kosten können je nach Ihren Umständen, Ihrem Standort und den Marktbedingungen variieren. Keine Finanzberatung. Siehe unsere Nutzungsbedingungen für vollständige Haftungsausschlüsse.